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Projekte

Wanderweg durch den Park des Sachsenberges

Ein zu jeder Jahreszeit viel benutzter Wanderweg führt durch den Sachsenberg-Park entlang des äußeren westlichen Ziegelseeufers. Er folgt dem alten Wanderweg von der Möwenburgstraße bis an die Wickendorfer Chausee im Norden der Stadt. Dieser Weg ist eine wunderbare Teilstrecke des Schweriner Wanderwegenetzes. Durch die Reflexe des Seewassers wird er je nach Tageszeit und Witterung immer wieder zu einer Überraschung; für Fotografen genauso wie für Maler und einfach Spaziergänger. Zu Ende der DDR-Zeit war eine Teilstrecke dieses Wanderweges in steiler Hanglage am See abgerutscht und nicht passierbar. In Eigeninitiative wurde damals ein neuer Wanderweg auf dem oberen Plateau freigeschnitten und zugänglich gemacht. Dies fand 2015 seine überraschende Würdigung zum 80. Geburtstag des Aktivisten durch einen Freundeskreis, der eine Wegetafel an dem betreffenden neuen Abschnitt aufstellte. Die Wegetafel ist inzwischen Geschichte. Im Jahr 2015 wurde durch die Stadtverwaltung die gesamte Wanderstrecke als Fahrradweg ausgebaut, sehr zur Freude der begeisterten Nutzer.

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Projekt Friedhofsgestaltung Sachsenberg

Seit der Eröffnung der Anstalt für Geisteskranke 1830 auf dem Sachsenberg bei Schwerin stand das Problem der Totenehrung, am Anfang vor allem der in der Anstalt verstorbenen Personen. Erst 1851 wurde ein eigener Anstaltsfriedhof offiziell eingeweiht. In der Folge fanden hier Bestattungen nicht nur von Kranken, sondern auch von hier lebenden Angestellten, Pflegepersonal und auch Ärzten statt. Unter ihnen finden sich bekannte Namen wie Dr. Flemming (Familiengrab), Rudolf Tarnow (Dichter) und Carl Hill (Sänger).

Die Weltkriege veränderten die lokale Struktur. Schon 1914 – 18 wurden deutsche Soldaten hier beigesetzt, vor allem 1940 – 45 auch eine große Anzahl ausländischer Personen. Frankreich und England bemühten sich bald nach dem Krieg um eine Umbettung ihrer Soldaten, die sowjetischen Kriegstoten wurden zunächst auf einen kleinen Extrafriedhof am Waschweg, später auf den sowjet. Ehrenfriedhof in der Nähe des Alten Friedhofes umgebettet.

Das Friedhofsgelände wird seit 1960 nicht mehr belegt, die Gräber wurden größtenteils eingeebnet, obwohl die Fläche nach wie vor als friedhofsgeschützt gilt. Vom Volksbund deutsche Kriegsgräberfürsorge wird der Heliosklinik eine jährliche Pauschale zur Pflege der Kriegsgräber zur Verfügung gestellt. Der Zustand dieses Parkteiles ist jedoch unbefriedigend, zumal auf kleinster Fläche noch einige Gräber erhalten sind.

Der Verein erstrebt nach Erstellung eines Gestaltungsplanes durch einen erfahrenen Landschaftspfleger in Zusammenarbeit mit der Denkmalpflege, der Naturschutzbehörde und ggf mit den Dreescher Werkstätten die Sanierung und Gewährleistung der Dauerpflege des Friedhofes auf dem Sachsenberg. /Jürgen Maier

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Feierliche Wiedereröffnung der renovierten Friedhofskapelle als Gottesdienstraum

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